Get the facts straight
2012-05-23 75 Milliarden Dollar reichen, um große Menschheitsprobleme wie Unterernährung und Malaria bei Kindern zu beheben. Wenn alles so einfach ist, warum tun wir es nicht?
Published by Börse Online
Ein neuer Bericht der Vereinten Nationen warnt davor, dass die Zahl der Hungernden im Jahr 2018 weltweit zum dritten Mal in Folge gestiegen sei und nun bei über 820 Millionen liege. Und rund zwei Milliarden Menschen - über ein Viertel der Weltbevölkerung - habe keinen regelmäßigen Zugang zu sicheren, nahrhaften und ausreichenden Lebensmitteln. Diese stillen Todesfälle und das stille Leiden erregen nicht die Aufmerksamkeit der Welt wie die vergangenen Hungersnöte. Sehr zu Unrecht.
Published by Die Welt
Wir beschäftigen uns immer mehr mit unserer Ernährung. Und der Druck, auf „bio“ umzustellen, nimmt zu. Immer öfter heißt es, dass das für uns gesünder und für Tiere und Umwelt besser sei. Doch stimmt das wirklich, oder ist es nicht nur ein Marketing-Hype?
Das Zentrum für Gesundheitspolitik der Stanford University jedenfalls hat 2012 in der bislang größten Studie ökologische mit konventionellen Lebensmitteln verglichen und keine belastbaren Beweise gefunden, dass „bio“ besser sei.
Published by Project Syndicate
Korruption ist auf der ganzen Welt ein großes Problem. Schätzungen zufolge geht dem afrikanischen Kontinent jedes Jahr ein Viertel des BIP durch Korruption verloren. Die Interamerikanische Entwicklungsbank geht davon aus, dass Korruption Lateinamerika Jahr für Jahr 10% des BIP kosten könnte. Im einzigen umfassenden Überblick, der auf Umfragen in Unternehmen und Haushalten basiert, schätzt die Weltbank die jährlichen Kosten durch Korruption auf 1 Billion US-Dollar.